| Capra Grigia |
| Die Capra Grigia oder "Cavra del sass", wie man sie im Bündner Calancatal nennt, fällt mit ihrer grauen Körperfärbung auf, die mit der Farbe von gebrochenem oder gewaschenem Granit verglichen wird. Man trifft sie in den Farbschlägen silbergrau, dunkelgrau bis grauschwarz meliert an. Ihre kräftigen, nach hinten gebogenen Hörner stehen für die Widerstandskraft und Ursprünglichkeit der Tiere. Dank ihrer ausgeprägten Muskulatur, der harten Hufe und der hohen Trittsicherheit sind die schönen Ziegen optimal an das Leben in den südlichen Alpen angepasst. |
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| Stiefelgeiss |
| Die Stiefelgeiss ist eine robuste Gebirgsziege und eignet sich sowohl zum Melken als auch für die Muttergeissenhaltung. Die Fellfarben variieren zwischen hell- und dunkelbraun bis silbergrau. Charakteristisch für die stolz gehörnte Ziegenrasse sind die Grannenhaare auf dem Rücken (Mänteli) und der Hinterhand (Hösli), die häufig dunkler sind als der Rest der Behaarung. Je nach Beinfärbung spricht man von "Schwarzstiefeln" oder "Braunstiefeln". |
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| Pfauenziege |
| Charakteristisch für die Pfauenziege ist ihre attraktive Zeichnung: Die vordere Körperhälfte ist weiss mit schwarzen Stiefeln. Die hintere Körperhälfte ist Schwarz mit weissen Oberschenkeln und weissem Aalstrich und Flankenfleck. Schwarz sind auch Ohren, Maul und die durch die Augen verlaufenden Pfaven, denen die Ziegen ihren Namen verdanken. Denn ein Schreibfehler eines Journalisten machte aus der Pfavenziege die Pfauenziege, welcher als treffender Name für die wunderschönen Tiere schnell übernommen wurde. |
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| Appenzellerziege |
| Die meist hornlosen Appenzellerziegen bezaubern ihre Betrachter mit ihrem rein weissen, mittellangen Haarkleid, das den robusten Ziegen eine spezielle Eleganz verleiht. Die Appenzellerziegen sind ein Paradebeispiel für die kulturelle Verankerung einer Rasse in ihrem Ursprungsgebiet. In den Appenzeller Halbkantonen ist es noch heute Tradition, dass eine Gruppe von sechs herausgeputzten Appenzellerziegen den Vortrab beim Alpauftrieb und -abtrieb übernimmt. |
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| Bündner Strahlenziege |
| Die Bündner Strahlenziege ist eine schwarze Gebirgsziege mit weissen Gliedmassen und Schwanz. Die weissen Strahlen, zwei vom Horngrund bis zur Nase verlaufende Streifen, verleihen den eleganten Ziegen eine besondere Attraktivität. Der Bündner Ziege, wie sie früher auch genannt wurde, sagt man nach, dass sie eine enge Beziehung zu ihrem Halter aufbaut und ihre Anhänglichkeit auch nach langen Alpsommern mit extensiver Haltung nicht verliert. |
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| Nera Verzasca Ziege |
| Die Nera Verzasca Ziege steht mit ihrem kurzen, feinen und vollständig schwarzen Haarkleid für ein Stück wilde Ziegenromantik in den südlichen Alpentälern. Die traditionelle Ziegenhaltung in der Verzasca-Region formte eine widerstandfähige, gut bemuskelte Lokalrasse mit grossem Freiheitsdrang. Die Ziegen suchen sich ihr Futter am liebsten im freien Weidegang in zum Teil extremem Gelände in grossen Höhen. Die Nera Verzasca wird traditionell nur während kurzer Zeit im Winter im Stall gehalten. |
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| Walliser Schwarzhalsziege |
| Die Walliser Schwarzhalsziegen, die auch als "Gletschergeissen" bezeichnet werden, sind eine Walliser Lokalrasse mit langem, typisch zweifarbigem Haarkleid. Die vordere, kohleschwarze Körperhälfte ist durch eine scharfe Linie von der schneeweissen Nachhand getrennt. Die Farbtrennung wird auch bei den Klauen konsequent durchgezogen. Sie sind vorne schwarz, hinten hell. Die temperamentvollen Böcke und Geissen tragen kräftige Hörner und schwarze Bärte. |
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| Kupferhalsziege |
| Die Kupferhalsziege ist nah verwandt mit der Walliser Schwarzhalsziege und weist mit ihrer Kupferfarbe auf die gemeinsamen Vorfahren, die Kupferziegen hin. Die Rasse besitzt ein langes, zweifarbiges Haarkleid, wobei die vordere kupferfarbige Körperhälfte durch eine scharfe Linie von der weissen Nachhand getrennt ist. Beide Geschlechter tragen kräftige Hörner und Bärte. |
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