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Kopfsalat „Wunder von Stuttgart“ bald illegal?
Die EU ist zur Zeit daran das EU-Saatgutrecht zu verschärfen. Wird das Recht so umgesetzt, wie es zur Zeit diskutiert wird, würde der Samentausch und auch der Anbau von traditionellen Sorten im eigenen Garten strafbar.
Die Industrie schafft es offenbar mit ihrer Lobbyarbeit, die eigenen Interessen durchzudrücken und so die kleinen Samenhändler aber auch Erhalterorganisationen in Bedrängnis zu bringen.

Unsere österreichische Partnerorganisation Arche Noah hat deshalb eine Petition lanciert, um den „Kleinen“ eine Stimme zu geben. Das Echo ist enorm, schon weit über 200'000 Personen haben sie unterzeichnet. Die Petition darf auch aus der Schweiz unterschrieben werden, schreiten Sie deshalb noch heute zur Tat! Der Druck der Öffentlichkeit scheint zu wirken, ein am 6. Mai 2013 vorgelegter Entwurf sieht keine Einschränkungen für Hobbygärtner mehr vor. Auch kleine Zuchtbetriebe sollen von der Regelung ausgenommen sein.

Die Schweiz wollte bereits vor vier Jahren in vorauseilendem Gehorsam ein ähnliches Recht schaffen. Dank der ProSpecieRara-Kampagne Vielfalt für alle, die von über 15'000 Personen unterzeichnet wurde, hatte die Schweizer Regierung jedoch ein Einsehen und zusammen mit uns eine Regelung ausgearbeitet, die auch die so genannten Nischensorten berücksichtigt. Heute ist die Regierung so überzeugt von der Regelung, dass sie sich auch auf europäischer Ebene dafür stark machen will. Dieses Beispiel zeigt ebenfalls, dass ein Aufschrei aus der Bevölkerung durchaus wirksam sein kann.

Hier hält Sie die Arche Noah auf dem Laufende und hier finden Sie einen interessanten Artikel des Nachrichtenmagazins Spiegel zum Thema.

Unser Geschäftsführer Béla Bartha gibt im Schweizer Bauer Auskunft zum Thema.