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2016 - Internationales Jahr der Hülsenfrüchte
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2016 zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt. Von den 1600 Gemüsesorten, die ProSpecieRara erhält, gehören mehr als ein Fünftel zu den Hülsenfrüchten. Sie sind die perfekte Einsteigerkultur für den Samenbau im eigenen Garten.
Bohnen, die den Grossteil der ProSpecieRara-Hülsenfrüchte ausmachen, sind Selbstbefruchter (keine Gefahr von Verkreuzung) sowie einjährig (ganzer Lebenszyklus innert einer Saison) und das Saatgut ist leicht zu reinigen. Somit eignen sich Bohnen für den Einstieg in die Saatgutproduktion im eigenen Garten besonders gut. Die einfache Vermehrbarkeit ist aber nur einer von vielen Vorzügen, welche die Hülsenfrüchte, auch als Leguminosen bekannt, zu bieten haben.

Unterschätztes Potenzial

Das UN-Jahr der Hülsenfrüchte soll diese wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken. Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen bieten nämlich nicht nur zahlreiche Vorteile für die Ernährung und die Gesundheit, sie sind auch für eine nachhaltige Landwirtschaft von besonderem Nutzen. Das Internationale Jahr der Hülsenfrüchte soll die Gelegenheit bieten, den Nutzen von Hülsenfrüchten in der gesamten Nahrungskette und in der Lebensmittelproduktion deutlich zu machen. Denn obwohl sie seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung sind, wird ihr Potenzial wenig beachtet und oft unterschätzt.

Ernährung und Gesundheit
Hülsenfrüchte sind äussert gesund und vielseitig. Sie sind günstig und schmackhaft und stellen für die Menschen auf der ganzen Welt eine wichtige Quelle für pflanzliches Eiweiss und Aminosäuren dar. In vielen Gebieten der Welt sind sie sogar die Haupteiweisslieferanten. Hülsenfrüchte enthalten ungefähr doppelt so viel Eiweiss wie Weizen und dreimal so viel wie Reis. Zudem liefern sie grosse Mengen an Vitaminen und Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium, Zink und verschiedene B-Vitamine. Gesundheitsorganisationen auf der ganzen Welt empfehlen daher den Verzehr von Hülsenfrüchten als Teil einer gesunden Ernährung, um Übergewicht entgegenzuwirken und chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Krebs vorzubeugen und ihre Behandlung zu unterstützen.

Nachhaltige Landwirtschaft

Die Fähigkeit der Hülsenfrüchte, Stickstoff aus der Luft im Boden einzubinden, macht sie zu einem wichtigen biologischen Helfer in der Landwirtschaft. Der so im Boden fixierte Stickstoff steht den Pflanzen zur Verfügung, die nach den Leguminosen auf dem gleichen Feld angebaut werden. Damit verringert sich der Einsatz von künstlichem Stickstoffdünger – sowohl für die Leguminosen selbst wie auch für die nachfolgende Kultur. Der Anbau von Hülsenfrüchten hilft also sogar, den ökologischen Fussabdruck von anderen Kulturen zu vermindern und hat damit eine weitreichende positive Wirkung im Kreislauf der Lebensmittelproduktion. Durch die Ernährung von Bodenmikroben hat der Anbau von Hülsenfrüchten auch eine direkte positive Wirkung auf die Bodenqualität. Hülsenfrüchte gehören damit zu den nachhaltigsten Kulturpflanzen überhaupt.

Mehr Hülsenfrüchte
Trotz den vielen Vorzügen für Gesundheit und Umwelt werden in vielen Ländern, ob Industrienation oder Entwicklungsland, immer noch vergleichsweise wenig Hülsenfrüchte angebaut und konsumiert. Das Internationale Jahr der Hülsenfrüchte soll dies nun ändern.


Einige Beispiele für ProSpecieRara-Hülsenfrüchte:
Für weitere Beispiele von Linsen, Bohnen, Erbsen und Kichererbsen im Sortenfinder stöbern!

Mehr zum UN-Jahr der Hülsenfrüchte

Januar 2016, © ProSpecieRara