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Für unsere Schützlinge: NEIN zu No Billag.
ProSpecieRara und andere Organisationen, die nicht Profit-orientiert arbeiten, sind stark auf die Unterstützung unabhängiger, öffentlich-rechtlicher Medien angewiesen. Deshalb geben wir für einmal eine Abstimmungsempfehlung ab: Nein zu No Billag!
ProSpecieRara verfügt nicht über Mittel, sich Sendezeit in privaten Sendern zu kaufen. Dies hat auch dazu geführt, dass die Thematik der vom Aussterben bedrohten Kulturpflanzen und Nutztierrassen der Schweiz auf diesen Sendern stark unterrepräsentiert ist. Wie jede Organisation ist ProSpecieRara aber auf Öffentlichkeit angewiesen. Nur wenn möglichst viele Leute von den bedrohten Sorten und Rassen erfahren, können genügend Menschen gefunden werden, die diese selber halten bzw. anbauen, die Produkte daraus konsumieren oder eben für unsere Arbeit spenden. Oder auch Leute, die sich politisch engagieren und für den freien Zugang zu Saatgut einstehen.

Für ProSpecieRara hätte eine Annahme der No-Billag-Initiative sicherlich keine guten Folgen, denn es ist anzunehmen, dass das nicht sehr breitenwirksame Thema für private Sender nicht attraktiv genug wäre und daher niemand in diese Lücke springen würde. Wollschwein, Blaue St. Galler-Kartoffel, Ochsenherz-Tomate und Co. würden wahrscheinlich fast vollständig von den Bildschirmen und den Radiosendern verschwinden. Ein weiterer Schritt in die Vergessenheit für die ohnehin schon seltenen Sorten und Rassen …

Deshalb gibt die Stiftung ProSpecieRara für einmal eine Abstimmungsempfehlung: Für den 4. März 2018 empfehlen wir ein klares NEIN zu No Billag!



Gerade in den letzten Wochen hat Radio und Fernsehen SRF mehrfach ganz unterschiedlich über unsere Arbeit und unsere Sorten und Rassen berichtet. Hier ein paar Beispiele:

Sendung Kulturplatz, SRF1, 3. Januar 2018
Am 3. Januar widmete SRF Kultur dem Thema «Essen ist politisch» eine ganze «Kulturplatz»-Sendung. Im Beitrag zum Thema Open-Source-Saatgut kommt auch unsere Politikexpertin Eva Gelinsky zu Wort.
Auch wenn «Open Source» nicht DIE Lösung für alle Probleme sein wird, die durch die exzessive Patentierung genetischer Ressourcen und die weiter zunehmende Monopolisierung auf dem Saatgutmarkt verursacht werden, macht der Beitrag sehr schön deutlich, dass der freie Zugang zu Saatgut und samenfesten Sorten, die Erhaltung und Weiterentwicklung der Vielfalt sowie ein möglichst weit verbreitetes und aktives Wissen über Saatgutvermehrung (auch im Hausgarten) für die Ernährung in Zukunft entscheidend sind. Für all diese Themen setzt sich ProSpecieRara seit Jahren engagiert ein.



 
Sendung À Point, Radio SRF 1, 11. Januar
Was braucht's, um alte Nutzpflanzenarten wie z.B. Pastinaken oder Federkohl wieder in den Handel zu bringen? Unser Philipp Holzherr berichtet in der SRF-Sendung «À Point»
Zum Beitrag

Sendung Tierische Freunde, Fernsehen SRF 1, 27. Januar
Die Moderatorin Monika Fasnacht war bei unseren Mitarbeitern Nicole Egloff und Philippe Ammann zuhause und hat sich für Schweizer Feh Kaninchen und Appenzeller Spitzhauben begeistern lassen.



Spasspartout, Radio SRF 1, 10. Januar
Nicht ganz so ernst, ist dieser letzte Beitrag: Der Comedian Günter Struchen hat uns vor einiger Zeit brieflich gebeten, ihn als Schrägen Vogel ins Erhaltungsprogramm aufzunehmen. Unser Stv. Geschäftsführer Philippe Ammann hat so humorvoll darauf geantwortet, dass Struchen den Brief in der gestrigen Folge der Sendung Spasspartout vorgelesen hat.