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Schon wieder Saaser Mutten gestohlen
Auf dem Arche-Hof Ufem Bode in Ramiswil/SO sind am Wochenende vom 9./10 September alle sieben Saaser Mutten gestohlen worden. Inzwischen sind fünf der Tiere wieder aufgetaucht. Ein mysteriöser Fall...
Gross war der Schock, als die Betreiber des Ufem Bodehofs am Sonntagmorgen (10. September) nach ihren Schafen sehen wollten und die Weide leer war. Obwohl der Zaun intakt war, fehlte von den sieben hochträchtigen, handzahmen Schafen jede Spur.

Die sofort eingeleitete Suche, an der sich Wildhüter und das ganze Tal beteiligten, blieb ohne Erfolg. Reifenspuren, die zum abgelegenen Hof führten, legten den Verdacht nahe, dass die Tiere von Profis gestohlen wurden. Bei der Polizei wurde Anzeige erstattet.

Am Montagmorgen, eine Woche später (18. September), waren plötzlich 5 der vermissten Schafe wieder auf der Weide. Der Zaun war intakt und unter Strom (es weideten noch Kühe darauf). Die Tiere sind allerings ziemlich verstört, der Besitzer kommt noch nicht an sie heran und das, obwohl sie vor dem Diebstahl absolut handzahm waren. Von den zwei weiteren (ein Bock und eine Aue) fehlt noch immer jede Spur. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Solothurn gerne entgegen (Tel. 032 627 71 11)

Der Diebstahl weckt böse Erinnerungen

2014, ganz zu Beginn des Rettungsprojekts für die Saaser Mutten wurden 103 Tiere von der Alp im Saastal an der Grenze zu Italien gestohlen (siehe hier). Ein herber Rückschlag fürs noch junge Projekt.


20.9.17, ©ProSpecieRara