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Reduzierung des Kreuzschnabel-Phämonens bei Hühnern
Bei der Zucht von Hühnern gibt es vereinzelt Küken und Junghennen, die eine Schnabeldeformation aufweisen. Um Massnahmen gegen dieses Phänomen ergreifen zu können, werden in einem ersten Schritt Informationen gesammelt. Züchterinnen und Züchter von Bart-, Spitzhauben- und Schweizerhühnern sind eingeladen, ihre Beobachtungen zu melden.
Als Kreuzschnabel wird die Deformation des Unter- oder Oberschnabels bezeichnet. Diese Missbildung scheint durch ein asymmetrisches Wachstum des Schnabels verursacht zu sein. Es gibt Tiere, die schlüpfen bereits mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Kreuzschnäbeln, es kommt aber auch vor, dass Tiere ohne erkennbare Anomalie schlüpfen und erst im Laufe der Aufzucht einen Kreuzschnabel entwickeln.

Hähne mit Kreuzschnäbel und Bruteier von Hennen mit Kreuzschnäbeln sind aus der Zucht ausgschlossen.

Leider besteht wenig Wissen über dieses Phänomen und deren Ursachen. ProSpecieRara ist darum daran, zusammen mit dem Züchterverein für ursprüngliches Nutzgeflügel (ZUN) und der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) dem Kreuzschnabel-Phänomen innerhalb der Bestände der Appenzeller Bart- & Spitzhaubenhühnern sowie der Schweizerhühnern auf den Grund gehen.

Seit 2012 werden nun Kreuzschnabel-Fälle erhoben. Anhand von Gewebe- und Blutproben kann die DNA dieser Tiere untersucht werden. Ziel dieses Projektes ist, Anhand dieser Grundlagen herauszufinden, wie das Kreuzschnabel-Phänomen genetisch verursacht wird und ob es möglich ist, einen Gentest zu entwickeln, mit dem man Tiere, welche die Genetik für Kreuzschnäbel tragen, aber keine Symptome zeigen, ausfindig machen kann.

2015: nochmals sind alle Züchterinnen und Züchter aufgerufen, mitzuhelfen.

Um noch mehr Grundlagen zu erhalten, werden im laufenden Projektjahr nochmals alle verfügbaren Informationen zu Kreuzschabeltieren gesammelt. Wichtig: Um feststellen zu können, welchen Anteil die Kreuzschnabelküken in der Gesamtzahl an Küken ausmachen, bitten wir, alle Bruten mit dem Meldeblatt (siehe Download-Link unten) zu melden, auch wenn keine Kreuzschnäbel aufgetreten sind.
Herzlichen Dank!

Appenzeller Barhuhn-Junghahn mit deformiertem
Oberschnabel
Schweizerhuhn Junghahn mit deformiertem
Oberschnabel


Projektpartner:






2015, © ProSpecieRara
Kontaktieren Sie uns

Philippe Ammann
Stv. Geschäftsführer, Bereichsleiter Tiere und Vermarktung
Telefon +41 61 545 99 28
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