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Appenzellerziege
Die Appenzellerziegen bezaubern ihre Betrachter mit ihrem rein weissen, mittellangen Haarkleid, das den robusten Ziegen eine spezielle Eleganz verleiht. Die Appenzellerziegen sind ein Paradebeispiel für die kulturelle Verankerung einer Rasse in ihrem Ursprungsgebiet. In den Appenzeller Halbkantonen ist es noch heute Tradition, dass eine Gruppe von sechs herausgeputzten Appenzellerziegen den Vortrab beim Alpauftrieb und -abtrieb übernimmt.
Ihre Widerstandskraft, ihr kräftiger, kompakter Körperbau und die beachtliche Milchleistung macht die Appenzellerziege zu einer interessanten Rasse für die Nischenproduktion in der heutigen Landwirtschaft. Die Tiere haben gute Glieder und breite, gut aufgehängte Euter. Dank Ihrer sympathischen Ausstrahlung und ihrer guten Leistung besteht die Zuversicht, dass die schönen Appenzellerinnen in Zukunft wieder vermehrt auf den Weiden angetroffen werden können.

Appenzellerziegen sagt man einen für Ziegen eher ruhigen und ausgeglichen Charakter nach. Sie haben relativ oft Zwillingsgeburten und weisen deshalb eine überdurchschnittlich hohe Fruchtbarkeitsrate auf. Die Tiere sind meist genetisch hornlos. Züchtet man über längere Zeit nur mit hornlosen Tieren, kann es zu gehäuften Zwittern kommen. Erfahrene Züchter wissen, dass die wenigen behornten Tiere - vor allem die Böcke - äusserst wertvoll sind, um diesem Phänomen entgegen zu wirken.

Die Widerristhöhen liegen bei den Geissen bei 75 cm, bei den Böcken bei 85 cm.
Die Gewichte liegen bei den Geissen bei 55 kg, bei den Böcken bei 75 kg.

Herkunft und Entwicklung
Das angestammte Zuchtgebiet der Appenzellerziege sind die beiden Appenzeller Halbkantone, wo man sie seit den ersten Jahren des 20ten Jahrhunderts gezielt züchtet. In dieser Zeit zählte man einst gut 5000 Tiere. Diese Zahl nahm danach jedoch stetig ab, da in der Milchziegenzucht andere Rassen das Rennen machten; unter anderem auch, weil bei den kurzhaarigen Rassen die mit zusätzlichem Aufwand verbundene Fellpflege wegfiel.

Heutige Verbreitung
Die Rasse ist stark mit dem Appenzellerland verbunden. Sie spielt noch heute bei den Alpaufzügen eine wichtige, kulturelle Rolle. In den letzten Jahren fand diese Ziege in verschiedenen anderen Kantonen bis in die Westschweiz Anhänger.

Bestandesentwicklung
  • leicht zunehmend

Nutzung
  • Milch

Zuchtziele
  • Erhaltung und Förderung der Eigenart der Rasse
  • Gute Milchleistung in Bezug auf die Inhaltsstoffe
  • Robustheit
Weitere Informationen
Schweizerischer Ziegenzuchtverband (SZZV)
www.szzv.ch

Herdebuch- und Geschäftsstelle
Schweiz. Ziegenzuchtverband, Schützenstrasse 10, 3052 Zollikofen, Tel. 031 388 61 11,
Fax 031 388 61 12

Tiervermittlung unter:



Weitere Informationen zum Förderprojekt "100% Appenzellerziege" finden sie hier

Link-Empfehlung
www.appenzellerziege.ch