Was? Wass? Wie bitte??
Wassailing ist eine Ode an den Apfelbaum, ein Brauch der vermutlich im Mittelalter in England entstand, jedoch weiter zurückreichende Wurzeln hat.
Das Wort 'Wassail' kommt vom angelsächsischen 'waes hael' und bedeutet 'be well' bzw. 'be of good Health'. Unsere Neujahrsglückwünsche sind auf diesen Brauch zurückzuführen.
So wird in den Nächten vom alten Weihnachtsabend oder der alten zwölften Nacht (5. Januar - 17. Januar) ein Fest für die Gesunderhaltung und die kommende Ernte der Apfelbäume gefeiert. Der Bauer, seine Familie, Freunde und manchmal das ganze Dorf versammelten sich vor der Dämmerung mit Stöcken und Fackeln bewaffnet, trugen eine Schüssel Ciders mit sich, in der ein Stück Brot schwamm. Das Ritual ging folgendermassen ab: Der Cider wurde auf die Wurzeln des besten Apfelbaumes gegossen und Segenssprüche wurden erteilt. Danach begab man sich zu einem weniger gut tragenden Baum und schlug mit den Stöcken gegeneinander (teilweise auch gegen den Baum) und verursachte einen riesen Lärm. Ein kleines Mädchen oder Junge legte dem Baum die getränkte Brotscheibe in die Astgabel als Gabe für das Rotkehlchen. Dieses galt als Vermittlerin zwischen der Apfelgöttin Pomona und der Bäume. Man hoffte, dass das Vögelchen (einigermassen nüchtern) in den Baum zurückkehren würde und der Göttin Bericht über den Zustand des Baumes geben würde.
Nüchtern betrachtet könnte es sein, dass die Schläge gegen den Baum Insekten und Raupen freisetzten, welche vom. Rotkehlchen gefressen wurden. Somit zeigt der Brauch seine Wirkung und dem Baum war geholfen.
Komm zu uns ans Wassail im Chromet am 17. Januar! Bring Freunde, Verwandte, Stöcke oder Fackeln mit und werde Teil dieses Brauches.
Erfahre Wissenswertes rund um Obstbäume und die Cidreproduktion, welche im Chromet seit 10 Jahren Tradition hat.
