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Capra-Grigia-Mutterziegenalp Ramsa
Dieses Projekt auf der Alp Ramsa im Avers hat die Förderung der gefährdeten Ziegenrasse Capra Grigia durch die Schaffung einer Mutterziegenalp zum Ziel. Parallel zur raren Ziegenrasse profitiert auch die Biodiversität der Bergweiden, die durch die Bewirtschaftung mit den Ziegen vom Verbuschen gefördert wird.
Die Capra Grigia (Graue Bergziege) ist mit wenigen hundert Zuchttieren eine der seltensten und am stärksten vom Aussterben bedrohten Ziegenrasse der Schweiz. ProSpecieRara setzt sich darum seit 1997 für die Rettung und Erhaltung der Rasse mit Bündner und Tessiner Wurzeln ein.

Ein Grossteil der Züchterinnen und Züchter, die sich aktiv bei der Erhaltung und Vermehrung der Capra Grigia engagieren, betreiben Mutterziegenhaltung. Sie lassen die säugenden Jungtiere bei den Mutterziegen und melken ihre Tieren nicht. Für solche Tiere ist es fast unmöglich, Alpplätze zu finden. Das ist so, weil in der Schweiz die Ziegenalpen traditionell auf den Milchbetrieb ausgelegt sind, was zur Folge hat, dass nur Ziegen zur Sömmerung angenommen werden, die melkbar sind und deren Gitzi dafür abgesetzt wurden. Ein weiterer Grund für fehlende Mutterziegen-Alpen ist, dass Mutterziegen – weil sie nicht gemolken werden – keinen Grund haben, morgens und abends zum Hirten zurückzukehren. Sie ziehen weit umher und können bei ungenügendem Menschenkontakt gar verwildern, so dass sie im Herbst fast nicht mehr eingefangen werden können. Ausserdem ist bei Mutterziegen auch der Herdenschutz zunehmend ein Thema.

Dazu kommt, dass auf vielen Alpen keine Garantie besteht, dass die Ziegen kontrolliert oder gar mit Böcken ihrer Rasse gedeckt werden. Für die Capra Grigia gab es bislang nur eine Alp, auf der die Garantie bestand, dass die Ziegen reinrassig gedeckt wurden. Mit dem Steinschlag-Unglück vom Sommer 2013 auf der Alp de Lagh im Val Cama, bei dem die Älplerin tödlich verunfallte, fiel diese bislang einzige Möglichkeit bis auf weiteres aus.

Eine neue Capra Grigia Alp muss her!: Die Alp Ramsa.
Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit der Familie Patzen, die den Hof im Madris seit 2011 im Zwei-Generationenbetrieb führt und seit 2009 selber Capra Grigia züchtet. Es profitiert somit vom lokalen Wissen und den Erfahrungswerten der Familie sowohl in Bezug auf die regionalen Bedingungen als auch im Umgang mit der traditionellen Ziegenrasse. Die vorhandene Sensibilität für die Erhaltung der gefährdeten Capra Grigia ist von grossem Wert für das Projekt.

Die Alp Ramsa befindet sich im Madris, einem Seitental des Hochtals Avers und wird von Rindern diverser Rassen und von Ziegen beweidet. Die Mutterziegen-Alp wird anhand der vorliegenden Erfahrungswerte realisiert und kombiniert bereits von den Ziegen beweidete Gebiete mit neu zu erschliessenden Flächen, die aufgrund von Felsen und starker Hangneigung vom Grossvieh nicht oder nur schwach genutzt werden, die sich für jedoch für die Ziegenhaltung optimal eignen.

Die Capra-Grigia-Ziegenherde trägt somit auch einen Beitrag an die Offenhaltung der Weiden und damit der Bewahrung derer Biodiversität bei. Ein grosser Vorteil für das Projekt ist, dass mit der bisherigen Haltung von Ziegen bereits Wissen zusammengetragen werden konnte. Auf diesem basiert auch die geplante Lage der neuen Nachtweide in einer Zone mit überhängenden Felsfluren, in deren Schutz sich die Ziegen gerne aufhalten. Das Konzept basiert auf der Idee, diese Zone für die Ziegen so attraktiv wie möglich zu machen, damit die Tiere mit minimalem Aufwand abends in das Gebiet gebracht werden können. Hier erfolgt ein regelmässiger Kontakt mit dem Hirten, der die Tiere kontrollieren und z.B. auch mittels Salzgaben deren Zutraulichkeit fördern kann.

Der erste Sommer: Einzug der Tiere
Am 1. Juni 2014 war es soweit: zum ersten Mal stiessen Zuchttiere von verschiedenen Züchtern aus anderen Regionen der Schweiz zur Capra-Grigia-Herde der Familie Patzen. Die Tiere wurden auf ihre Gesundheit geprüft und auch gleich von der Zuchtleitung des Zuchtvereins Capra Grigia Svizzera begutachtet. Danach kamen die Tiere in ein gemeinsames Gehege in der Talsohle, in dem sie die nächsten Wochen aneinander gewöhnt wurden und dann später auf die Alp Ramsa ziehen. Ein toller Moment für alle Beteiligten, zu sehen, dass die stolze Capra Grigia eine neue Alp bekommt, wo die Tiere einen artgerechten Sommer verbringen können und nota bene auf der kontrollierte Erhaltungszucht umgesetzt werden kann. Ein grosser Dank geht an die Familie Patzen, die den Tag gut organisiert hat und mit einem kleinen Züchterfest einen stimmigen Rahmen geschaffen hat.


v.l.: Julia und Martin Patzen, Hof Madris; Philippe Ammann, ProSpecieRara und die Stephanie Rosenberg und Axel Steiert.


Ankunft der Capra Grigia im Avers 1.6.2014


Capra Grigia Svizzera-Präsident Martin Ramp, Zuchtleiterin Martina Federer und Claudia Ramp (v.l. Nutzten die Auffuhr zum Beurteilen von Zuchttieren.


Ein Teil der 35 Capra-Grigia-Mutter- und 26 Jungziegen in der Talweide.

Erster Sommer 2014: Bauen und Erfahrungen sammeln


Erneuerung der Wasserversorgung
Da die bisherige, alte Wasserquelle am versiegen war, musste eine neue Wasserfassung installiert werden. Zudem erforderte der neue Standort der Nachtweide, der höher als die Quelle liegt, ein Hochpumpen des Tränkewassers und die Installation eines neuen Tränkebrunnens. Dank des Projekts konnte nebst eines neuen Holzbrunnens eine neue Brunnenstube, 500 m neue Wasserleitungen und eine Widderpumpe installiert werden. Dieser Pumpentyp ermöglichte es ab nun, ohne Elektrizität nur mit dem Druck des zuströmenden Wassers einen Teil des Wassers höher hinauf zu pumpen. Das erschwerte Arbeiten im steilen Gelände und die schlechte Witterung sind die Gründe, weil noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen werden konnten. So wird ein Teil der Leitungen Anfang 2015 fertig gestellt.



Herausforderung Behirtung

Die Behirung der Ziegenherde stellte sich im ersten Jahr als wahre Herausforderung heraus. Das Prinzip mit eingezäunter Nachtweide und freiem, behirtetem Weidegang den Tag hindurch nahm mehr Arbeit in Anspruch als geplant. Wir gehen davon aus, dass das Handling der Tiere mit der Fertigstellung der Wasserleitungen, dem Erstellen eines horizontalen Weidezaunes nach oben und dem Ausbau der oberen Alphütte deutlich einfacher werden wird.


2015: Der zweite Sommer läuft an
Am 31. Mai 2015 startete der zweite Alpsommer bei eher garstiger Witterung mit der Auffuhr der Tiere. Die Herde vergrösserte sich im zweiten Alpjahr erfreulicherweise auf total 65 Tiere.


Aus dem Bernbiet kommend, haben diese Ziegen die Fahrt gut überstanden. Nun trennt sie nur noch der Gesundheitscheck vor dem Einstieg in den Alpsommer.


Alpchef Martin Patzen kontrolliert jedes einzelne Tier auf Auffälligkeiten. Ein Dank geht an die 14 Züchter, die durchs Band gesunde Tiere aufgefahren habe, so dass kein Vierbeiner die Fahrt zurück nach Hause hat antreten müssen.


Nachdem alle Tiere heil ihre erste Weide im Tal bezogen hatten, nehmen die Züchter Abschied von ihren Tieren. Dank des geregelten Bockmanagements werden sie im Herbst rasserein gedeckte Tiere abholen können. Erstmals soll auf einen Hauptteil der Tiere ein Zwillingsbockpaar eingesetzt. Das sollte dazu führen, dass alle Tiere der Gruppe gedeckt sind und keine Vaterschaftstest gemacht werden müssen, was notwendig wäre, wenn unterschiedliche Böcke zusammen in Einsatz kämen.

Der Alpsommer 2015
Nach dem sich die Tiere in der Talweide aneinander gewöhnt hatten, startete der eigentliche Alpsommer für die Tiere. Dass ein schöner Teil der Tiere die Gegend und das System mit Nachweide und freiem Weidegang schon vom Vorjahr kannten, wirkte sich positiv auf das Management der Herde aus, die sich deutlich ruhiger verhielt als Anfang des ersten Jahres.
Das Bewegungsgebiet der Herde wurde diese Jahr mit einem 3-Litzen-Zaun gegen oben hin abgegrenzt. Dadurch blieben die Tiere mit wenigen Ausnahmen im gewünschten Gebiet und folgten abends meistens der Hornruf zurück zur Nachtweide. Damit konnte der Betreuungsaufwand tagsüber deutlich reduziert und das permanente Hüten gelockert werden.


Zaunpfähle für die Nachtweide werden in de Boden gerammt.

Die Geissen wurden beim Morgengrauen - das heisst im Hochsommer sehr früh - aus der Nachtweide gelassen. So konnte diese geschont werden und die Tiere hatten viel Zeit, sich tagsüber im schönen Gras satt zu fressen. So kehrten sie abends auch gerne "nach Hause" in ihre Felsen in der Nachtweide zurück. Der Sommer 2015 war ausserordentlich warm und es herrschten für Geissen optimale Bedingungen. Sie konnten in Ruhe fressen und auf den warmen Steinen ruhen und wiederkäuen. Auch deshalb war die Herde insgesamt ruhiger unterwegs. Mit der Zeit konnte man ihre Zugrouten erkennen und einschätzen, wie sich die Herde bewegt. So wurde auch das Hüten sehr viel menschenschonender, was eine der Ziele für diesen Sommer war.

Abschluss der Arbeiten für die Wasserversorgung
Ein weiteres Ziel der ersten Sommerwochen 2015 war, die im ersten Projektjahr begonnenen Arbeiten für die Wasserversorgung weiterzuführen und abzuschliessen. Aufgrund der guten Witterung kamen die Arbeiten gut voran und konnten bereits im Juli abgeschlossen werden. In den vergangenen Jahren war zu beobachten, dass die Sommer trockener werden und das Wasserangebot gegen den Talausgang hin immer mehr abnimmt. Umso wichtiger waren die Arbeiten für die Wasserversorgung, mit der Tränkewasser vom feuchteren, hinteren Teil des Tales zur Verfügung steht. Mit dem aussergewöhnlich trockenen Sommer 2015 kam auch gleich die Bewährungsprobe für das erneuerte System: erfreulicherweise funktionierten alle Brunnen funktionierten. 

Die Sache mit den Böcken
Der gezielte Einsatz der Zuchtböcke steht im Zentrum jeder Erhaltungszucht. Nur so lässt sich die Inzucht klein halten. Aber auch um spezielle Blutlinien zu fördern, ist die Zuchtplanung wichtig. Bei Alpprojekten wie hier im Avers, stellen diese Umstände die Hirten mitunter vor heikle und zeitintensive Aufgaben. Denn wo Geissen bockig werden, sind Böcke nur schwer in Zaum zu halten.
Die Lösung, mehrere Böcke mit den Ziegen mitlaufen zu lassen ist zwar aus Sicht der Betreuung (nur eine Herde) und des Deckens (viele Ziegen werden zeitnah gedeckt) verlockend, führt jedoch dazu, dass die Partnerwahl natürlich und unkontrolliert geschieht und somit nicht verhindert werden kann, dass sich Tiere paaren, die dies aus der Sicht der Generhaltung aber auch im Hinblick auf die Inzucht nicht tun sollten. Um die Abstammungen festhalten zu können, wären im Nachhinein zudem aufwändige DNA-Analysen notwendig gewesen.
Die erste Idee war, mit Zwillingsböcken zu arbeiten, die zu zweit viele Geissen decken sollten und bei denen sich infolge identischer Genetik Vaterschaftstests erübrigten. Auch hätten mit diesem System die Muttertiere nicht auf verschiedene Gruppen aufgeteilt werden müssen.
Am 21. August wurden die Gitzi von den Müttern separiert und in eine Weide im Talboden gebracht. Zu den Müttern auf die Alp kamen die Zwillingsböcke. Leider bewährte sich diese Idee nicht. Die Zwillinge waren dermassen auf sich selbst fixiert, dass sie die Geissen mieden, ja sogar flüchteten. Evtl. war auch die für den Herbst zu warme Witterung mit verantwortlich, dass die Beiden nicht im Stimmung kamen. Regelmässig mussten die beiden Böcke zur Herde zurückgebracht werden. Nach 12 erfolglosen Tagen musste die Übung abgebrochen werden.
Die Zwillingsbrüder wurden daraufhin mit zwei nicht verwandten Böcken ersetzt. Um die Abstammung künftigen Jungtiere zu kennen, waren dann zwei Gruppen nötig, in denen je ein Bock zum Einsatz kam. Dafür wurden im Talboden zwei neue Weiden aufgestellt, in denen je einen Bock mit den dazu passenden Geissen gehalten wurden. So konnten den Ziegen passende Böcke zugeordnet und Buch über die Paarungspartner geführt werden. Mit den verschiedenen Gruppen war dies kein geringer Aufwand. 109 cm hohe Weidenetz-Zäune waren zu erstellen und die Wasserversorgung auch da zu gewährleisten, wo nicht überall fliessend Wasser vorhanden war.
Von diesem Konzept profitierten auch die Jungtiere, die noch nicht gedeckt werden sollten. Sie wurden in einer bockfreien Gruppe gehalten können diesen Winter ihre Energie noch voll in ihre körperliche Entwicklung stecken.


Das Handling der verschiedenen Gruppen mit Zuchttieren zum decken und Jungtieren, die nicht gedeckt werden sollten, brachte viel Arbeit.

Ein erfolreiches Projektjahr 2015
Zusammen mit den Ziegen der Familie Patzen verbrachten 62 Capra-Grigia-Mutterziegen mit 30 Jungtieren aus Total 15 Betrieben in den Alpsommer im Avers. Das waren 31 Tiere mehr als im ersten Jahr – eine schöne Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Das Angebot von Mutterziegen-Alpplätzen ist attraktiv für Tierhalter und leistet einen namhaften Beitrag an die Erhaltungszucht der gefährdeten Capra Grigia.


Die dritte Alpsaison 2016 – erfolgreicher Abschluss der Aufbauphase

Auch im dritten Projektjahr ging die Tierauffuhr reibungslos über die Bühne. Das Projekt ist in seinen ersten Jahren kontinuierlich gewachsen. In der Zwischenzeit bringen ganze 25 Capra-Grigia-Züchter ihre Tieren auf die Alp Ramsa und nutzen das Angebot, Mutterziegen mit ihren Gitzi artgerecht sömmern zu können. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist auf jeden Fall, dass die Familie Patzen gegen Ende der Alpsaison das Decken der Tiere in Zusammenhang mit der Zuchtleitung des ProSpecieRara-Vereins Capra Grigia Svizzera (CGS) plant und durchführt. Das bedingt, dass während des Sommers keine Geissböcke mitlaufen, wie das auf vielen Ziegenalpen der Fall ist.

So kamen am 5 Juni 2016 86 Geissen mit ihren Gitzi (Total 74 Jungtiere) zusammen, was einer Steigerung um 30% gegenüber dem Vorjahr entspricht.


Ein Segen für die Capra Grigia

Nach dem herben Verlust der Alp de Lagh im Misox nach einem verheerenden Steinschlag im Juli 2013 konnte mit der Alp Ramsa im Avers eine wertvolle Alternative für die Sömmerung von reinrassigen Capra-Grigia-Zuchttieren gefunden werden. Dank dieses Aufbauprojekts konnte unter den gegebenen Bedingungen das erfolgversprechendste Konzept evaluiert werden. Dass Tiere aus so vielen verschiedenen Betrieben zusammen gesömmert werden können, ist keine Selbstverständlichkeit, denn dies bedarf viel Fachkenntnis und Fingerspitzengefühl. Dass dank dieses Projekts wertvolle Erfahrungen gesammelt werden konnten, ist ein Segen für die Erhaltungszucht der Capra Grigia. Denn viele Züchter halten nur wenige Ziegen, für die eine Bockhaltung zu aufwändig ist. Indem sie auf der Alp Ramsa ihre Tiere nicht nur sömmern, sondern auch reinrassig und genetisch passend decken lassen könnten, kommen maximal viele reinrassige Capra-Grigia-Gitzi zur Welt. Dies weil dadurch auch verhindert werden kann, dass Zuchtgeissen zuweilen mangels verfügbaren Zuchtblocks mit Böcken anderer Rassen gedeckt werden müssen.

Alles in allem birgt die Berücksichtigung der Erhaltungszucht nicht unerheblichen Mehraufwand. Die vielen Termine mit den Tierhaltern, die Koordination der Bocksömmerung und das Zusammenbringen der richtigen Tiere für die geplanten Paarungen geben zu tun. Die Wertschätzung durch die Tierhalter, die Helfer und die Sponsoren spornten jedoch an, soweit zu kommen, wie wir gekommen sind und die Idee der Muttergeissenalp für die gefährdete Capra Grigia weiterzuführen.

Die stolzen grauen Ziegen bilden eine wunderschöne Herde und werden oft bestaunt und fotografiert. Die Ziegen sind damit nebst guten Landschaftspflegerinnen auch wirksame Botschafterinnen für ihre bedrohte Rasse und für die wilde Landschaft im Avers.


Ausblick

Dank dieses dreijährigen Aufbauprojkets (2014-2016) konnten Infrastruktur (Weiden, Tränken) instand gestellt und Erfahrungen beim Management einer Mutterziegenalp gewonnen werden. Mit 160 Tieren wurde die Herdengrösse erreicht, die den vorhandenen natürlichen und arbeitstechnischen Ressourcen entspricht. So ist bereits aufgegleist, dass 2017 eine etwa gleich grosse Tierzahl den Alpsommer im Avers verbringen wird. Die Erhaltungszucht im Avers geht somit weiter.




Herzlichen Dank
Dieses Projekt gibt der Erhaltungszucht für eine bedrohte, traditionelle Ziegenrasse wertvollen Aufwind und schafft mit schonendem Alpmanagement biodiversen Lebensraum. Es wurde von folgenden Organisationen finanziell mitgetragen: Stiftung Sur-la-Croix, Fonds Landschaft Schweiz, Ernst Göhner Stiftung, Stiftung Temperatio und Stiftung Landschaftsschutz.

Dezember 2016, © ProSpecieRara