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Capra sangallese dagli stivali
La capra dagli stivali è una capra di montagna originaria della regione del Walensee. Il foraggio magro e le condizioni climatiche estreme hanno formato una capra vitale ed abituata alla vita ruvida di montagna. Si presta alla produzione di latte o di carne in allevamenti di capre nutrici. Il lungo pelo sulla schiena e sulle gambe sono una caratteristica di questa capra dal colore marrone chiaro, marrone scuro o argentata. A seconda del colore delle zampe si parla di "stivali neri" o "stivali marroni".
Ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit machen die Stiefelgeissen zu geeigneten Partnern für die Landschaftspflege, wo sie vor allem gegen die Verbuschung und Verwaldung eingesetzt werden. Hier bedient man sich des grossen Appetits der Stiefler auf Blattwerk, Knospen und Rinden. Ihre dicke Haut kommt den Tieren bei extremen Wetterlagen zugute und die nicht so voluminösen Euter erleichtern das Bewegen im Busch- und Astwerk. Bei der Sömmerung auf der Alp werden sie in den höchsten Höhen und wurden zuweilen zusammen mit den Steinböcken beobachtet. Laien verwechseln die Stiefelgeissen gerne mit den sehr verbreiteten gemsfarbigen Gebirgsziegen, von denen sie sich jedoch mit ihrer typischen Grannen-Behaarung und dem seidenmatten Fell unterscheiden lassen - während die gemsfarbigen Ziegen ein kurzes, glänzendes Fell haben.

Die Widerristhöhen liegen bei den Geissen zwischen 67-77 cm, bei den Böcken 75-85 cm.
Die Gewichte liegen bei den Geissen zwischen 35-50 kg, bei den Böcken 60-80 kg.

Herkunft und Entwicklung
Die Stiefelgeiss stammt aus der Region St.Galler Oberland / Walensee. Karge Futterbedingungen und extreme Witterungsverhältnisse formten eine Ziege, die dem rauen Leben in den Bergen angepasst ist. Vitalität und Berggängigkeit waren wichtig. Die Milchleistung kam erst an zweiter Stelle. An der Landwirtschaftsausstellung 1909 wurde die Stiefelgeiss erstmals als eigenständige Rasse vorgestellt. Bei der Rassenbereinigung von 1938 wurde die Stiefelgeiss jedoch nicht mehr als solche anerkannt und fortan durch die "offiziellen" Rassen verdrängt. Anfang der 80er Jahre war die Stiefelgeiss beinahe ausgestorben, konnte aber durch die Stiftung ProSpecieRara im letzten Augenblick gerettet werden.

Heutige Verbreitung
In den ersten Jahren des Erhaltungsprojektes, das 1983 in Quinten gestartet wurde, standen die Zuchtgruppen vor allem in der Nordostschweiz. Anfang der 90er Jahre erwachte im St. Galler Oberland das Interesse an der Stiefelgeiss neu, so dass Sargans und das Weisstannental heute wieder das Zuchtzentrum für die Stiefelgeiss sind. Heute gibt es über die ganze Schweiz verteilt Stiefelgeissenzüchter.

Spezielles: Vermarktung
Im Rahmen eines Beweidungsprojektes hat ProSpecieRara zusammen mit einer Pastetenmanufaktur die "Pâté bottée" lanciert, eine Pastete aus dem zarten, feinfaserigen Fleisch der Gitzi. ProSpecieRara setzt damit auf die nachhaltige Förderung dieser gefährdeten Rasse, denn mit steigender Nachfrage nach Spezialitäten der Ziegen wächst unmittelbar auch der Zuchttierbestand.

Bestandesentwicklung
  • stabil

Nutzung
  • Fleisch und Milch

Zuchtziele
  • Robustheit, Geländegängigkeit, Gesundheit, frei von Erbfehlern
  • Gute Fruchtbarkeit und Aufzuchteigenschaften mit ausreichender Milchproduktion
  • Hohe Lebensdauer
  • Gute Mastfähigkeit

Hinweis

Das traditionelle Stiefelgeissenfest findet jeweils am Pfingstmontag im Weisstannental statt.
Maggiori informazioni
Stiefelgeissen-Züchterverein Schweiz (SGS)
www.stiefelgeiss.ch

Präsidentin
Kathi Märki, Warth, 9651 Ennetbühl, Tel. 071 930 06 05

Zuchtbuchführung und Tiervermittlung
Andreas Zingg, Dorfstrasse 21, 8966 Oberwil-Lieli, Tel. 056 633 82 01