Tellenbacher Rotkorn

  • Ackerpflanzen
  • AZ-3402
Tellenbacher Rotkorn
Tellenbacher Rotkorn
Tellenbacher Rotkorn

Diese Landsorte stammt aus der Napfregion, wo sie 1943 zwischen Escholzmatt und Schüpfheim bei «Tällenbach» gesammelt worden war. In der Genbank von Agroscope konnte sie erhalten und im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung der pflanzengenetischen Ressourcen auf ihre heutige Anbauwürdigkeit getestet werden. Winterdinkel. Im Vergleich zu anderen Dinkelsorten etwas kürzere Halme, mit lockerer Ähre, rot abreifend. Mittelfrühe Reife und akzeptable Standfestigkeit. Backeigenschaften ähnlich den Standarddinkelsorten. Wird von der IG Dinkel als offiziell anerkannte Nischensorte erhalten.

Historische Regionalität

Anspruch
Erträgt mehr Feuchtigkeit als der Weizen. Vorsicht: die Ähren brechen leicht. Die Pflanzen ertragen keinen Barfrost (Frost ohne Schnee).

Pflanzabstand
breitwürfig

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Aussaat Freiland                                                
Ernte                                                

Anbau
Saat der Vesen (=Einzelteile der Aehre, enthalten je drei Körner) Mitte Oktober (Winterkorn) bis Mitte November oder so früh wie möglich im Frühjahr (Sommerkorn) in Reihen oder breitwürfig. Pro Vese keimen bis zu drei Körner, welche bei genügend Licht jedes mehrere Halme bilden.

Anspruch
Erträgt mehr Feuchtigkeit als der Weizen. Vorsicht: die Ähren brechen leicht. Die Pflanzen ertragen keinen Barfrost (Frost ohne Schnee).

Mindestanzahl Samenträger
2 m2

Befruchtungsart
Selbstbefruchtung

Verkreuzung
Keine

Isolationsdistanz
-

Vermehrungsart
Samen

Saat-/Pflanzgutgewinnung
Reife Aehren in Vesen zerteilen. Für die Verwendung als Saatgut müssen die Körner nicht mühsam aus den Vesen entnommen werden. Ähren nachtrocknen und zerteilen.

Keimfähigkeit in Jahren
4

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Aussaat Freiland                                                
Saat-/Pflanzguternte