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Kartoffel
Von der ursprünglich aus Südamerika eingeführten Knolle, die hier einst nur als Zierpflanze angebaut wurde, sind über Generationen unzählige Sorten entstanden.
Rund 80 Kartoffelsorten hat ProSpecieRara heute in Verwahrung. Die Kartoffel ist äusserst anfällig auf Viren, welche durch Blattläuse übertragen werden. Darum wurde das System der Erhaltung bei Privaten durch die professionelle Sammlung unter kontrollierten Bedingungen, welche alljährlich von jeder Sorte ein paar Knollen in Top-Pflanzgutqualität ermöglicht. Dank Unterstützung des Projektes durch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltiger Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen (NAP-PGREL) ist damit die Erhaltung der gesammelten Kartoffelsorten mit Bezug zur Schweiz gesichert.

Kartoffel-Sortengärten
In den zwei Schaugärten in Flawil und Maran (Arosa) kann im Sommer eine grosse Anzahl Sorten im Feld begutachtet werden. Hier gedeihen nicht nur die mittlerweile fast schon berühmten Blauen Schweden, sondern z.B. auch die alten Bergsorten Parli, Acht-Wochen-Nüdeli (Ratte), Weisse Lötschentaler (Maritta), Fläckler und viele mehr. Weitere Sortengärten beherbergen neben anderem Gemüse auch einige Kartoffelraritäten.

Bezug von seltenen Kartoffelsorten...
ProSpecieRara bietet als besondere Exklusivität fü
r Gönner im Frühjahr jeweils eine Auswahl an Sorten, von welchen Pflanzgut für den Garten bezogen werden kann. Näheres dazu finden Sie im Online-Sortenfinder, der auch einige Privatangebote von aktiven Kartoffelgärtnern enthält. Dank grossem Engagement unserer Partner, der Saatzuchtgenossenschaft St. Gallen und Coop, sind die Sorten Parli und Blaue St. Galler im Grosshandel erhältlich. Für Speisekartoffeln führt mittlerweile www.bergkartoffeln.ch eine grosse Auswahl an alten Sorten und sorgt für deren Bezug bei verschiedenen Spezialitätenhändlern und in der Gastronomie.

...und warum nicht mehr Sorten erhältlich sind
Die Vermehrung von Kartoffelpflanzgut ist sehr aufwendig und dauert lange, da in den ersten Generationen umfangreiche Schutzmassnahmen gegen Krankheiten und Viren getroffen werden, und weil aus einer Knolle oft nur einige weitere als Ernte resultieren. Bisher stehen darum ausser bei den im Handel erhältlichen Sorten je nur Kleinmengen zur Verfügung. Was davon an Pflanzgut nach dem Versand an Gönner und Schaugärten übrig bleibt, wird an Kartoffel- und Setzlingsmärkten feil geboten (San Pietro/TI, Spreitenbach, Wildegg siehe Veranstaltungen). Dort gilt: "es hat so lange es hat", ein früher Besuch lohnt sich also!

Informationen zu den Kartoffelsorten
Kurzbeschreibungen der Sorten sind im Online-Sortenfinder enthalten. Eine ausführliche Sortenbeschreibung enthalten die Sortenblätter, welche im Rahmen des NAPs erstellt wurden.



Die Kartoffelerhaltung und - Vermehrung geschieht im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Pflanzengenetischen Ressourcen (NAP-PGREL) mit Unterstützung durch:


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