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Appenzeller Barthuhn
Das Appenzeller Barthuhn ist ein eher leichtes, temperamentvolles Huhn mit stolzer Haltung. Sowohl die Hähne wie die Hennen tragen kräftige Vollbärte, die von Federn geformt und schon an den Eintagesküken erkennbar sind. Barthühner liefern im ersten Jahr etwa 150 weissschalige Eier von je ca. 55 Gramm und können über mehrere Jahre legen.
Die dunkelfüssigen Hühner gehen das ganze Jahr hindurch gerne selbständig auf Futtersuche. Durch den kleinen Rosenkamm und die vom Bart bedeckten Ohrlappen bietet sich der Kälte wenig Angriffsfläche, ein Vorteil in der rauen Winterwitterung. Die Rasse kam in zwei Farbschlägen vor: schwarz und rebhuhnfarben. Aus einer Kreuzung mit Andalusiern entstand zusätzlich ein blauer Farbschlag. ProSpecieRara setzt sich für den rar gewordenen rebhuhnfarbigen Schlag ein. Naturbrut kommt eher selten vor, da ihr Bruttrieb nur mässig ausgebildet ist.

Die Hähne wiegen zwischen 2.0 und 2.3 kg, die Hennen zwischen 1.6 und 1.8 kg.

Die Junghähne lassen sich ab ca. 8 Wochen anhand der kräftiger rot gefärbten Kämme und kräftigeren Läufe, sowie am metallisch-kupfernen Federglanz der Flügel erkennen.

Herkunft und Entwicklung    
Das Barthuhn wurde ab Mitte der 1860er Jahre im Appenzeller Vorderland aus verschiedenen Landhuhnrassen herausgezüchtet. Im Sommer 1985 wurde ProSpecieRara auf das Verschwinden des rebhuhnfarbigen Farbschlages aufmerksam. Sie übernahm die letzten Tiere und die Koordination der Zucht. 1986 kämpfte man mit schweren Inzuchterscheinungen bei den frisch geschlüpften Kücken. In den folgenden Jahren hat sich der Bestand einigermassen erholt, und die Inzuchterscheinungen sind seltener geworden. Um Schnabelverkrümmungen und eine schlechte Legeleistung zu verhindern und um die Vitalität der Tiere zu verbessern, setzte die Stiftung zur Blutauffrischung Tiere des schwarzen Farbschlages ein, während in ornithologischen Kreisen die Einkreuzung von Rheinländern und rebhuhnfarbenen Italienern bevorzugt wurde. Es sind noch nicht alle Probleme behoben, und jeder neue Züchter kann seinen Teil zum Weiterbestehen der attraktiven Barthühner beitragen.

Heutige Verbreitung
Das Appenzeller Barthuhn wird vorwiegend in der Deutschschweiz, gezüchtet.

Bestandesentwicklung
  • stabil

Nutzung
  • Eier

Zuchtziele
  • Gesundheit und Widerstandsfähigkeit
  • Langlebigkeit
  • Legeleistung
  • Schöne Zeichnung

Merkblatt "Das Brutei"

Merkblatt "Abenteuer Brut"
Merkblatt "Kükenaufzucht"
Weitere Informationen
Züchterverein für ursprüngliches Nutzgeflügel (ZUN)
www.zun-schweiz.ch

Präsidentin und Tiervermittlung
Astrid Spiri, Bühlstrasse 26, 9217 Neukirch a. d. Thur, Tel. 071 642 48 11, (Telefonzeiten: Montag ganzer Tag), Email


Klub der Appenzeller- und Schweizerhuhn-Züchter
www.appenzeller-und-schweizerhuhn.com


Präsident
Jürg Schmid, Bergliweg 4, 9633 Hemberg, Tel. 079 355 89 49, Email


Tiervermittlung unter: