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Appenzeller Spitzhaubenhuhn
Das Markenzeichen der Appenzeller Spitzhaubenhühner ist ihr auffälliger Kopfschmuck: die schmale, nach vorne geneigte Federhaube, welche an die Trachtenhaube der Appenzeller Sonntagstracht erinnert. Die munteren und vitalen Spitzhauben sind ideal an die Bedingungen der Berge angepasst. Sie klettern vorzüglich auf felsigem Grund und können ausserordentlich gut fliegen, was die Gehegebauer immer wieder vor Herausforderungen stellt.
Das Appenzeller Spitzhaubenhuhn sind äusserst robust und übernachtet gerne auch mal auf Bäumen, sogar im Winter. Da es nur kleine Kehllappen und statt eines Stehkammes nur zwei kleine Hörnchen besitzt, kann ihm auch der strengste Frost kaum etwas anhaben. Spitzhaubenhühner sind relativ gute Leger: Im ersten Jahr legen sie ca. 150 weissschalige, 55 Gramm schwere Eier. Ihr Bruttrieb ist gering. Im letzten Jahrhundert gab es mehr als zehn verschiedene Farbschläge dieser Rasse. Bis heute haben nur deren fünf überlebt: am häufigsten sind die silber-schwarz-getupften. Viel seltener und auf der Liste von ProSpecieRara sind die gold-schwarz-getupften, reingoldenen, schwarzen und reinweissen Schläge.

Die Hähne wiegen zwischen 1.5 und 1.8 kg, die Hennen zwischen 1.2 und 1.5 kg.
Die Junghähne lassen sich ab der 8-9 Woche anhand der Hörnchen und der im Vergleich mit deren Schwestern grösseren Kehllappen erkennen.

Herkunft und Entwicklung    
Das Spitzhaubenhuhn soll bereits im 15. Jahrhundert in Klöstern des Alpenraums gezüchtet worden sein. Im 20. Jahrhundert blieben die Spitzhaubenhühner nur noch im Appenzell erhalten, weshalb sie fortan "Appenzeller Spitzhauben" genannt wurden. Die Appenzeller nennen ihre Spitzhauben aber auch "Gässerschnäpfli" oder "Tschüpperli". Anfang der 50er Jahre wäre die Rasse beinahe ausgestorben, hätte es nicht das Engagement etlicher Züchter gegeben. Eines der ersten ProSpecieRara-Projekte nahm sich 1983 der Zucht der bedrohten Spitzhaubenhühner an. Noch im selben Jahr schlüpften in der Obhut der Stiftung 230 Küken. Im Herbst 1983 konnten aus diesen Junghühnern 19 Zuchtgruppen zusammengestellt werden.
       
Heutige Verbreitung
Appenzeller Spitzhaubenhühner werden in der ganzen Schweiz gezüchtet, der Schwerpunkt der Zucht liegt in der Ostschweiz.

Bestandesentwicklung
  • stabil

Nutzung
  • Eier

Zuchtziele
  • Widerstandskraft und Wetterhärte
  • Vitalität
  • Langlebigkeit
  • Legeleistung
  • Saubere Zeichnung und schöne Spitzhaube

Merkblatt "Das Brutei"
Merkblatt "Abenteuer Brut"
Merkblatt "Kükenaufzucht"
Tipps, wie die freiheitsliebenden Hühner im Gehege bleiben


Weitere Informationen
Züchterverein für ursprüngliches Nutzgeflügel (ZUN)
www.zun-schweiz.ch

Präsidentin und Tiervermittlung
Astrid Spiri, Bühlstrasse 26, 9217 Neukirch a. d. Thur, Tel. 071 642 48 11, (Telefonzeiten: Montag ganzer Tag), Email


Klub der Appenzeller- und Schweizerhuhn-Züchter
www.appenzeller-und-schweizerhuhn.com


Präsident
Jürg Schmid, Bergliweg 4, 9633 Hemberg, Tel. 079 355 89 49, Email


Tiervermittlung unter:

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