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Rare Saaser Mutten mit Satellitenschutz
Leittier mit neuem Satelliten-Sendehalsband am Schäferfest 12.7.2015 in Saas-Grund Leittier mit neuem Satelliten-Sendehalsband am Schäferfest 12.7.2015 in Saas-Grund
Damit die Saaser Mutten während des Alpsommers auf den Saaser Alpen besser überwacht werden können, kommen dieses Jahr erstmals Satelliten-Sendehalsbänder zum Einsatz.
Die Schafe der Gemeinden Saas-Balen, Saas-Grund und Saas-Almagell weiden auf unterschiedlichen Saaser Alpen. Dies und weil sich die Schafe auf ihren Sömmerungsweiden gerne in der Gruppe, in der sie den Winter im Stall verbringen, absondern, macht eine gemeinsame Behirtung leider unmöglich.

Wie aber kann man eine bessere Überwachung der Tiere erreichen? Eine deutliche Verbesserung bringen seit diesem Sommer Satelliten-Halsbänder, mit deren Hilfe zweimal am Tag die Position der Leitschafe einer Gruppe erfasst wird. Die Schafhalter können über ein Internet-Kartenportal die Position Ihres Leitschafes abrufen und damit überwachen, wo sich die Gruppe befindet und wie sie sich bewegt.

Das vereinfacht die Betreuung der Saaser Mutten auf der Alp immens, denn jetzt muss nicht mehr viel Zeit eingerechnet werden, um die Tiere für Kontrollen vor Ort und Salzgaben ausfindig zu machen. Ebenfalls kann zeitnah erkannt werden, wenn sich die Tiere in Gebiete bewegen, in denen sie sich nicht aufhalten sollten, z.B. weil es sich um steiles Terrain handelt oder weil es in der Reichweite von möglichen Langfingern liegt. Ein Mortalitäts-Alarm meldet zudem sofort, wenn sich ein Tier nicht mehr bewegt oder das Halsband gewaltsam entfernt oder zerstört wurde.

Diesen Sommer läuft eine Versuchsphase mit 6 Sendern. Das System läuft gut und kann im Sommer 2016 auch dank finanzieller Unterstützung von Dritten auf weitere Schafe ausgebaut werden, so dass die Kontrolle verfeinert werden kann.



Beispiel einer Auswertung: Bewegung eines Leittiers oberhalb Saas-Almagell während 4 Tagen (oben Satellitenbild-Darstellung, unten Kartendarstellung).



August 2015, © ProSpecieRara